In Planung Arbeitssicherheit

3D-Modellbau im Theaterbetrieb

WORKSHOP

Dauer Dauer: individuell
Teilnehmende Teilnehmerzahl: je nach Bedarf
Ort Auf Interessenbasis
Kosten Individuell auf Anfrage
Voraussetzungen Keine
Buchung Individuelle Anfrage
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3D-Modellbau im Theaterbetrieb

Ein gutes 3D-Modell ist mehr als eine digitale Zeichnung. Es ist ein Kommunikationsmittel, ein Planungswerkzeug und die Grundlage für Abstimmungen zwischen Technik, Bühnenbild, Regie und allen weiteren Projektbeteiligten. Doch wie muss ein Modell beschaffen sein, damit es diesen Ansprüchen gerecht wird? Welche Struktur braucht es? Wie viel Detailtiefe ist sinnvoll — und wo beginnt unnötiger Aufwand?

Dieser Workshop stellt keine Software in den Mittelpunkt, sondern die Fragen dahinter: Wie lege ich ein 3D-Modell an, das in meinem Haus funktioniert, das mit anderen geteilt werden kann und das über mehrere Produktionen hinweg nutzbar bleibt? Ob in Blender, SketchUp, Vectorworks, einem Autodesk-Produkt oder dem eigenen Konstruktionsprogramm — die Prinzipien eines gut strukturierten, produktionstauglichen Modells sind dieselben.

Der Workshop richtet sich an alle, die im Theaterbetrieb mit 3D-Daten arbeiten oder beginnen möchten: Technische Leiter:innen, Konstrukteur:innen, Bühnenbildner:innen und Werkstattleitungen.

Themen

1 — WAS MACHT EIN GUTES 3D-MODELL AUS?

  • Zweck vor Technik: Was soll das Modell leisten — Planung, Visualisierung, VR, Austausch?
  • Level of Detail: Wie viel Detailtiefe braucht welcher Anwendungsfall?
  • Wiederverwendbarkeit: Wie lege ich ein Modell an, das über mehrere Produktionen hinweg funktioniert?

2 — LAYERSTRUKTUR UND DATENORGANISATION

  • Layerstruktur sinnvoll aufbauen: nach Gewerken, nach Funktion, nach Produktionsphase
  • Namenskonventionen und Ordnerstrukturen für den Theaterbetrieb
  • Datenintensität und Dateigröße: Wann ist ein Modell zu komplex — und wann zu vereinfacht?

3 — SCHNITTSTELLEN ZU KUNST UND PRODUKTION

  • Das Modell als Kommunikationsmittel: Wie spreche ich mit Regie, Bühnenbild und anderen Gewerken über ein 3D-Modell?
  • Exportformate im Überblick: DWG, DXF, FBX, OBJ, GLB — was eignet sich wofür?
  • Übergabe an externe Partner: Was muss ein Modell mitbringen, damit es weiterverwertbar ist?
  • Schnittstelle zur virtuellen Bauprobe: Wie bereite ich ein Modell für den VR-Einsatz auf?

4 — SOFTWARE-ÜBERBLICK UND PRAKTISCHE UMSETZUNG

  • Blender, SketchUp, Vectorworks, Autodesk-Produkte: Wo liegen die Stärken der jeweiligen Tools für den Theaterbetrieb?
  • Vom Konstruktionsprogramm zum fertigen 3D-Modell: typische Workflows
  • Praktische Übung: Ein Bühnenraum als strukturiertes Modell anlegen
  • Individuelle Fragen: Wie setze ich das in meinem Haus um?
Dieser Workshop befindet sich in Planung. Termin, Format und Preis werden auf Basis des Interesses festgelegt. Tragen Sie sich jetzt ein — je mehr Rückmeldungen wir erhalten, desto schneller wird dieser Workshop Realität.

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